Black Forest Bulls

Als Gott die Bulldogge erschuf war das folgendermaßen:
Er hatte zuvor schon mehrere andere Rassen erfunden- den Cockerspaniel, den Labbi, den Basset und den Dackel. Nun stellte er fest, dass er noch zwei ziemlich große Ohren übrig hatte und es bisher noch keinen Hund mit großen Stehohren gab. Außerdem hatte er noch einen Magen mit nie da gewesenem Fassungsvermögen, siebenunddreissig Portionen Mut, neunzig Portionen Größenwahn und einen Kleinlaster voll mit Treue, Lebensfreude und komischen Ideen auf Vorrat. Zuerst wollte er daraus den Menschen erschaffen, aber das passte mit der Treue und den Stehohren nicht. Und so tüftelte er ein bisschen vor sich hin, als er plötzlich merkte, dass der Dackel, der Labbi und ein zuvor erschaffener Müllmann neben ihm standen und ihn entgeistert anstarrten- der Labbi nickte dabei, während der Müllmann und der Dackel heftig den Kopf schüttelten. Zuerst wusste Gott nicht, was er nun tun sollte, dann dachte er sich:
 „So what, die schaffen das schon.
Nach mir die Sinn Flut.“


 

Und so erschuf Gott am drölfzigsten Tag die Französische Bulldogge.
Und seitdem sitzt er da oben und tätschelt sich für seine Meisterleistung jeden Tag die Schulter und wir haben den Salat !!!!!!


Unsere Zucht

Wir sind eine kleine aber feine Liebhaberzucht aus Donaueschingen im Schwarzwald am Ursprung der Donau.

 
Unser Augenmerk liegt nicht auf Farben sondern auf einer Verbesserung des vorgegebenen Rassestandards.

 

Wir verpaaren bewusst sehr gesunde und untersuchte Elterntiere um sportliche, freiatmende Nachkommen mit längerer Nase, runden Nasenlöchern, langem Rücken und längeren Beinen nachzuzüchten. Die reinerbigkeit in unserer Zucht ist die Grundlage. Keine Retro Bully`s oder irgentwelche Mixtouren wo keine mehr so genau weiss was drin ist.

Alter Spruch:
Wenn das raus kommt was hier drin ist kommen wir da rein wo wir nicht mehr rauskommen.

Das sind nicht wir !!!!!!!

 

Unsere Welpen sind bei Abgabe geimpft, natürlich entwurmt und gechipt, die Kleinen erhalten einen EU Heimtierausweiß und haben eine Ahnentafel/Stammbaum.

Unsere Geschichte

Unsere Familie stammt aus einem alten Adelsgeschlecht die Freiherren von Gleichenstein. Hunde und Pferde haben in unserer Familie immer eine sehr große Rolle gespielt  
Diese Leidenschaft ist von Generation zu Generation weitergegeben worden. Einige unserer großen Familie züchten unterschiedliche Rassen. 
Ich habe mein Herz an diese verrückten Clowns verloren. Ich bereue es keinen Tag obgleich man doch einen sehr hohen Preis dafür bezahlt. Freundschaften gehen verloren, da ein soziales Leben fast kaum mehr möglich ist. 
Wenn Sie es ordentlich und verantwortungsvoll betreiben möchten. Sie geben meinem Mann und mir so unwahrscheinlich viel, dass ich manchmal nur darüber staunen kann. 


Unsere Verantwortung

Wir fühlen uns verpflichtet, diese Rasse einfach nicht nur zu vermehren, sondern die Baustellen, die sie leider Gottes haben und die von Menschenhand gezüchtet wurden, in ein Lebenswertes, Aktives und Schmerzfreies leben zu verwandeln. Wollen aber nicht Gott spielen. Wir legen großen Wert auf die Atmung, die höheren Beine, den Ruten Ansatz, den langen Rücken.
Farben spielen bei uns eine untergeordnete Rolle. Da lassen wir der Natur freien Lauf und siehe da es kommen ganz bezaubernde Wesen dabei heraus

Also liebe zukünftigen Hunde Eltern: 

Wenn Sie beabsichtigen, Kontakt mit uns aufzunehmen, dann sollte Ihnen eines klar sein. 
Die alten Rassestandards werden sie bei uns nicht finden. 
Also ersparen Sie sich und uns Lebenszeit, wenn sie mit einer Erwartung zu uns kommen, die wir garantiert nicht erfüllen werden und können. 
Unsere Franzosen sind vom Gebäude her, wesentlich größer, höher und länger und ich bin es leid, mich dafür rechtfertigen zu müssen, dass  das keine richtigen Franzosen sind. Wir züchten reinrassig und das mit Genetischem Beleg von der Tieruniversität Bern. 
Was wir nicht züchten, sind Kinder Ersatz, die mit Klamotten im Kinderwagen an die frische Luft kommen,und ich im Sommer morgens um vier und nachts um zehn mit dem Kleinen raus kann, weil sie sonst am ersticken sind.

Die ersten Wochen

Es scheint Kontraintuitiv zu sein, das du deinen Welpen mit acht Wochen nach Hause gebracht hast, genau dann, wenn er ängstlich und misstrauisch gegenüber neuen Erfahrungen wird. Aber er ist auch am beeindruckbarsten und positive Erfahrungen werden ihm helfen, sich an seine neue Umgebung anzupassen.

 

Dies ist die Gelegenheit, deinen Welpen so vielen neuen Menschen, neuen Tieren und neuen Situationen auszusetzen, wie du denkst, dass er sie bewältigen kann. Wie ein kleines Kind ist ein Welpe in diesem Alter wie ein Schwamm, der Informationen und Erfahrungen aufsaugt.

 

Aber es ist wichtig, erschreckende oder schmerzhafte Erfahrungen so weit wie möglich zu vermeiden. Und wenn solche Dinge doch passieren, “muntere” deinen Welpen auf, lobe ihn überschwänglich und reagiere  im Allgemeinen positiv, um seine Ängste zu zerstreuen. Am lohnendsten von allem in dieser Periode ist dies die Zeit, in der Welpen starke Bindungen zu ihren Menschen eingehen. Sie schmieden eine lebenslange Beziehung.

 

12. bis 24. Woche:

 

Das Wachstum deines Welpen wird sich mit sechs Monaten verlangsamen. Die meisten kleinen Hunde sind zu diesem Zeitpunkt fast ausgewachsen, obwohl sie sich in den nächsten drei bis sechs Monaten noch etwas füllen können. Zwischen sechs und acht Monaten haben viele Welpen einen “schlaksigen” und unbeholfenen Look, der ziemlich entzückend ist.

 

Die meisten Hunde sind stubenrein und haben ihre Blase und ihren Darm bis zum Alter von sechs Monaten unter Kontrolle. Das Stubenreinheitstraining ist weitgehend abgeschlossen. Einige Welpen werden noch gelegentlich einen Unfall im Haus haben, besonders wenn es eine Veränderung in der Routine gibt. Bleiben Sie geduldig und konsequent; das ist normal.

 

Dein Welpe sollte alle seine bleibenden Zähne bis zum Alter von sechs Monaten haben. Das bedeutet, dass das Zahnen vorbei ist und dein Hund weniger zwanghaft kauen wird. Denke daran, dass es immer noch normal ist, dass Hunde kauen, also stelle sicher, dass er gesunde Hundekauartikel zur Verfügung hat. Hunde erreichen die Geschlechtsreife zwischen 6 und 8 Monaten. Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Rüde Interesse an Hündinnen zu zeigen, insbesondere an solchen, die läufig sind. Er wird sich große Mühe geben, sich zu diesem Zeitpunkt zu paaren. Er wird wahrscheinlich anfangen, sein Bein zu heben, um zu urinieren (wenn er es nicht schon getan hat) und kann anfangen, Bereiche mit Urin zu markieren. Markierverhalten kann leichter eingedämmt werden, wenn Sie es früh stoppen. Fangen Sie Ihren Hund in flagranti und lenken Sie ihn auf einen geeigneten Platz um. Markierverhalten neigt dazu, bei kastrierten Hunden weniger stark zu sein.

 

Die Hündin wird wahrscheinlich zwischen dem Alter von 6 und 8 Monaten läufig (Estrus). Sie kann leicht schwanger werden, wenn sie zu dieser Zeit bei einem Rüden ist.

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Die Pubertät:

Die Hunde-Pubertät ist die Zeit zwischen der sexuellen und der sozialen Reife eines Hundes und kann je nach Rasse zwischen etwa sieben Monaten und fast zwei Jahren dauern (größere Rassen brauchen länger, um sich zu entwickeln). In dieser Zeit erleben die Hunde sowohl körperliche als auch verhaltensbedingte Veränderungen, die durch hormonelle Schwankungen ausgelöst werden. Die Hunde-Pubertät ist vergleichbar mit der menschlichen Pubertät, bei der die Hormone schneller laufen als das Gehirn.

 

 

Bei Rüden beginnt die Pubertät mit einem Anstieg des Testosteronspiegels, der zu einer erhöhten Fruchtbarkeit und einem gesteigerten Interesse an Hündinnen führt. Ein Rüde kann sich ab dem Zeitpunkt der Geschlechtsreife jederzeit fortpflanzen, ist aber im Durchschnitt zwischen 12 und 18 Monaten am fruchtbarsten. Der Testosteronschub kann auch zu Verhaltensänderungen wie Aggressivität, Konkurrenzverhalten, Markieren mit Urin oder Aufreiten auf Menschen, Objekten oder anderen Hunden führen. Diese unerwünschten Verhaltensweisen können durch Training, Kastration oder beides reduziert werden.

 

Bei Hündinnen beginnt die Pubertät mit der ersten Läufigkeit (Estrus), die zwischen 6 und 15 Monaten eintritt und sich danach etwa alle sieben Monate wiederholt. Während der Läufigkeit hat die Hündin einen roten Ausfluss aus der Scheide, der etwa einen Monat anhält und die Zeit markiert, in der sie am fruchtbarsten und bereitwilligsten ist, sich zu paaren. Die Hündin kann auch Anzeichen von Unruhe, Nervosität oder Anhänglichkeit zeigen und das Interesse von Rüden in ihrer Umgebung wecken.

 

Um eine ungewollte Trächtigkeit zu vermeiden, sollte die Hündin während der Läufigkeit von Rüden ferngehalten werden. Sowohl bei Rüden als auch bei Hündinnen kann die Pubertät zu einer vorübergehenden Vergesslichkeit oder einem Ungehorsam gegenüber dem Besitzer führen. Dinge, die sie als Welpen gelernt haben, wie Stubenreinheit, Abruf oder Leinenführigkeit, können plötzlich ignoriert oder verweigert werden. Dies liegt daran, dass die Hunde ihre Umwelt aus einer neuen Perspektive betrachten und ihre Verhaltensstrategien neu bewerten.

 

Sie können auch ängstlich oder reaktiv gegenüber Dingen werden, die sie vorher akzeptiert haben. Andere Hunde behandeln sie anders, da sie nicht mehr die “Welpenprivilegien” genießen, die sie früher hatten. Sie müssen ihre sozialen Fähigkeiten zu einer Zeit überdenken, in der ihre Hormone toben.

 

Die Pubertät ist eine herausfordernde Phase im Leben eines Hundes, aber auch eine wichtige für seine Entwicklung. Der Besitzer sollte geduldig, konsequent und verständnisvoll sein und den Hund weiterhin positiv verstärken und sozialisieren. Die Pubertät ist nicht für immer und mit der richtigen Unterstützung wird der Hund zu einem glücklichen, gesunden und gut angepassten erwachsenen Hund heranwachsen.

Impfungen

Erst kürzlich verkündete die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern, dass Impfstoffe Hunde krank machen könnten. Pharmakonzerne und Tierärzte würden Hundebesitzer mit subtilen Methoden dazu drängen, ihre Tiere öfter als notwendig impfen zu lassen. Gerade die meist dreimal hintereinander erfolgenden Mehrfachimpfungen im Welpenalter könnten ernste Probleme mit sich bringen.

Laut Canine Health Concern konnte man bei etlichen Welpen nach umfassenden Impfaktionen Autismus und Epilepsie beobachten. Catherine O’Driscoll, die durch chronische Krankheiten und vorzeitigen Tod ihrer Hunde zur Impfkritikerin wurde, ist Pressesprecherin von Canine Health Concern.

Sie sagt:

„Wir sind nicht gegen Impfungen. Doch sind wir gegen überflüssige Impfungen, die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden.“

Impfschaden – ja oder nein?

Die Forschung über Impfschäden beim Menschen lässt zu wünschen übrig. Vermutlich gibt es für entsprechende Studien einfach keine interessierten Sponsoren. Verständlich, dass die diesbezügliche Datenlage bei Haustieren als noch mangelhafter zu bezeichnen ist.

Tierarztpraxen, die Impfschäden registrieren sollen, tun dies natürlich nur, wenn das jeweilige Symptom ihrer Meinung nach ein Impfschaden darstellt. Das ist nur dann der Fall, wenn das Symptom innerhalb von (meistens) drei Tagen nach der Impfung auftritt und sich dafür keine anderen Gründe finden lassen. Selbstverständlich sind Tierärzte sehr begabt darin, andere Gründe zu finden, weshalb bei Umfragen in Tierkliniken Impfschäden nur äusserst selten auftreten. Die Realität zeigt ein anderes Bild.

 
Gesundheitsschädliche Zusätze in Impfstoffen

Impfstoffe für Tiere enthalten annähernd dieselben Zusatzstoffe wie jene für Menschen. Thiomersal ist eine hochgradig toxische Quecksilberverbindung, die das Nervensystem schädigen kann. Auch Aluminiumhydroxid ist ein Nervengift und kann unter anderem an der Einstichstelle zu Gewebeveränderungen (Granulomen bzw. Sarkomen bei Katzen) führen. Weitere Zusätze sind Formaldehyd, Antibiotika, Fremdproteine und Öladjuvantien.
Letztere hatten im Tierversuch Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Rheuma und Lupus erythematodes ausgelöst. 

Negative Impffolgen

Eine der bekanntesten Impffolgen ist das bereits erwähnte sog. Impfsarkom bei Katzen, ein meist tödlicher verlaufender Krebs, der sich an der bevorzugten Einstichstelle entwickelt.

Andere sehr viel häufiger auftretende Nebenwirkungen von Impfungen sind (bei Hunden wie bei Katzen) die folgenden:

·        Allergische Reaktionen der Haut,

·        Juckreiz,

·        Schockzustände

·        Benommenheit,

·        Unruhe,

·        Anschwellen des Kopfes,

·        Erbrechen,

·        Durchfall,

·        Verfärbung des Haarkleides,

·        Haarausfall an der Einstichstelle,

·        Nekrosen,

·        Anämien,

·        Atemnot,

·        Koordinationsstörungen,

·        Polyarthritis,

Gerade die letztgenannte Anfälligkeit für Infektionen sowie die immer häufiger auftretenden Autoimmunerkrankungen werden mit einer durch die Impfung hervorgerufenen Immunsuppression in Verbindung gebracht.

 

Diese äußert sich in einer Veränderung des Immunsystems und zwar nicht nur in der erwünschten Antikörperbildung, sondern in einer allgemeinen Veränderung der natürlichen Balance des Abwehrsystems. Offiziell gilt dies als nicht bedenklich. Inwiefern sich diese „Verschiebung“ des Immunsystems langfristig auswirkt, ist unbekannt.

Impfschäden nach Staupeimpfung

Die Staupeimpfung kann zwei ganz spezifische Nebenwirkungen mit sich bringen. Erstens die Staupeimpfvirusenzephalitis, die eine bis zwei Wochen nach der Impfung auftreten kann und meist tödlich endet.

Zweitens die sog. Immunthrombopenie, die zu inneren Blutungen führt, aufgrund von Blutungen aus der Nase bemerkt werden kann und u. U. medikamentös in Griff zu bekommen ist. Die Grundimmunisierung gegen Staupe kann als akzeptabel bezeichnet werden, nicht aber die jährlichen Auffrischungsimpfungen, die jeder wissenschaftlichen Basis entbehren.

 

Kombi-Produkte schaden mehr als Einzel-Impfstoffe

Einzelimpfstoffe werden heutzutage so gut wie überhaupt nicht mehr verabreicht. Hunde erhalten routinemässig sog. Kombi-Produkte. Im Impfpass klebt dann meist ein Etikett (oder mehrere) mit beispielsweise dieser Buchstabenabfolge: SHPPi/LT. Dahinter verbirgt sich eine Sechsfachimpfung gegen Staupe (S), Hepatitis (H), Parvovirose (P), Parainfluenzavirus (Pi, = Zwingerhusten), Leptospirose (L) und Tollwut (T).

Selbstverständlich stehen dem Impfbegeisterten noch andere Impfungen zur Verfügung, die ihm von seinem Tierarzt oft eindringlich ans Herz gelegt werden, wie etwa gegen Borreliose oder Tetanus. Zu den letztgenannten kann gleich vorneweg gesagt werden, dass sie unnötig sind. Jene gegen Borreliose ist höchst umstritten und Tetanus kommt bei Carnivoren so gut wie überhaupt nicht vor.

Generell gilt, dass eine Impfung umso belastender für den Organismus ist, je mehr Impfstoffe sie enthält, weshalb – wann immer nötig – möglichst Einzelimpfungen verabreicht werden sollten.

 

Der Grund für drei oder mehr Welpenimpfungen

Viele Menschen glauben, dass all die vielen Welpenmehrfachimpfungen kontinuierlich einen immer höheren Impfschutz aufbauen. Das stimmt leider nicht. Welpen werden nur deshalb mehrmals hintereinander geimpft, weil sie – so lange sie noch den sog. Nestschutz haben, also mit den Antikörpern ihrer Mutter ausgestattet sind – auf Impfungen nicht so reagieren, wie man das gerne hätte (mit der Neubildung von Antikörpern und der Ausbildung eines Immungedächtnisses).

 

Ungeschälte Bio-Hanfsamen

 

Da nicht sicher gesagt werden kann, ob sich der Nestschutz nun mit 8, 10, 12 oder 14 Wochen oder noch später verflüchtigt, impft man einfach mehrmals und hofft, dass wenigstens eine der vielen Impfungen greifen wird.

Krank trotz Impfung?

 Wenn Hunde trotz Impfung an der entsprechenden Krankheit erkranken, was immer wieder passiert, so kann das verschiedene Gründe haben. Bei Lebendimpfstoffen wie z. B. Staupe kann bei der Impfstoffherstellung ein Malheur passiert sein. Entweder der Impfstoff wurde zu stark abgeschwächt (so dass er zu keiner Immunantwort mehr führt) oder er wurde nicht ausreichend abgeschwächt, so dass der Hund durch den Impfstoff erkranken kann.

Viel häufiger kommt es jedoch vor, dass geimpfte Tiere deshalb von jener Krankheit getroffen werden, gegen die sie eigentlich geimpft sind, weil es verschiedene Erregerstämme gibt (die sich ausserdem ständig verändern können) und schliesslich nicht gegen alle geimpft werden kann.

 

Kein Tierarzt spricht davon: Die wirkliche Dauer des Impfschutzes

Die US-Hundeimpfrichtlinien von 2003 enthalten eine Tabelle, in der die Dauer des Impfschutzes verschiedener Impfstoffe aufgeführt ist. In Anbetracht der nachfolgenden Angaben, die auch für in Deutschland erhältliche Impfstoffe gelten, kann man sich über die angeblich alljährlich notwendigen Auffrischungsimpfungen nur wundern:

Erreger / Krankheit | Dauer des Impfschutzes
Staupe | mindestens 7 Jahre
Parvovirose | mindestens 7 Jahre
Hepatitis (CAV-2) | mindestens 7 Jahre
Tollwut | mindestens 3 Jahre
Canines Influenzavirus | mindestens 3 Jahre

Warum also sollten wir unsere Tiere JEDES Jahr mit Impfungen belasten? Hunde und Katzen besitzen genau wie Menschen ein wunderbares Immunsystem. Wenn wir davon ausgehen, dass Impfungen so wirken, wie ihre zwar einleuchtende, aber durchaus umstrittene Theorie das begreiflich macht, dann hängt der Schutz vor einer Krankheit vom sog. Immungedächtnis ab.

Der Impfstoff sorgt also dafür, dass sich das Immunsystem mit einem abgeschwächten oder toten Erreger auseinander setzt und gegen ihn Antikörper bildet. Taucht irgendwann der echte Erreger auf, dann kennt sich das Immunsystem damit bereits aus und vernichtet ihn problemlos.

Schutz auch ohne Antikörper?

Und so zeigte sich auch in vielen Studien, dass Hunde und Katzen nach der Impfung nicht nur ein einziges Jahr lang, sondern während vieler Jahre Antikörper im Blut hatten. Zusätzlich zeigte sich bei experimentellen Testinfektionen, dass schliesslich auch niedrige oder nicht mehr nachweisbare Titer (Antikörperspiegel) nicht gleichbedeutend waren mit fehlendem Schutz, was heisst, dass auch Tiere, die keine nachweisbaren Antikörper mehr hatten (was mehrere Jahre nach der Impfung durchaus möglich ist), bei einem Kontakt mit dem Erreger dennoch nicht krank wurden.

 

Jährliche Wiederholungsimpfungen überflüssig

Letzteres könnte natürlich auch auf einen ganz anderen Aspekt hinweisen, nämlich, dass die Impfung mit der Krankheitsanfälligkeit gar nichts zu tun hat, sondern vielleicht ganz andere Dinge und Voraussetzungen dafür verantwortlich sind, ob ein Tier krank wird oder nicht. Doch gehen wir nach wie vor davon aus, dass Impfungen wirken.

 

Von diesem Blickwinkel aus betrachtet bedeuten oben genannte Studien, dass auch das Immunsystem von Tieren nicht alljährlich eine neue „Erinnerung“, sprich Wiederholungsimpfung braucht, sondern sich sehr wohl – auch viele Jahre nach der Impfung und ohne zwischenzeitliche Auffrischung – an den Erreger erinnern kann und daher immun bleibt.

Was tun?

Geimpft werden sollte ein Tier ausschließlich dann, wenn es vollkommen gesund ist. Untersucht ein Tierarzt das Tier vor der Impfung nicht gründlich, beantwortet er die Fragen des Tierbesitzers nicht zufrieden stellend und/oder gibt er den Beipackzettel des Impfstoffes nicht heraus, dann verlässt man besser die Praxis (noch vor der Impfung) und sucht einen kooperativeren Veterinär.

Vorab sollte ausserdem abgeklärt werden, ob der Tierarzt bereit ist, eine drei- bzw. vierjährige Impfschutzdauer bei der Tollwutimpfung in den Pass einzutragen. (Dazu mehr weiter unten bei „Achtung: Tollwutimpfung nur noch alle drei bzw. vier Jahre“)

Grundimmunisierung beim Welpen: Staupe und Parvovirose

Um einem Welpen (oder einem Wurf) viele Mehrfachimpfungen zu ersparen, können die maternalen Antikörper per Blutuntersuchung bestimmt werden. Da die Halbwertszeit derselben bekannt ist (im jeweiligen Labor erfragen), kann errechnet werden, wann der Nestschutz verschwunden und wann somit der ideale Impfzeitpunkt sein wird. Zwei Wochen nach erfolgter Impfung kann eine Titeruntersuchung veranlasst werden, die zeigen soll, ob die Impfung erfolgreich verlaufen ist.

Auf diese Weise kann ein Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. Für diese erste (und abgesehen von Tollwutimpfungen auch einzige) Impfung bestehen impfkritische Hundehalter auf ein Kombi-Produkt, das aus zwei, allerhöchstens drei Impfstoffen besteht. Wenn der Tierarzt die Kombination Staupe und Parvovirose partout nicht besorgen kann, wählt man die Dreierkombination Staupe, Parvovirose und Hepatitis, wobei Hepatitis bei Hunden äusserst selten vorkommt.

Grundimmunisierung Tollwut

Was nun die Tollwutimpfung betrifft, so wurde häufig beobachtet, dass Hunde bis zu einem Alter von vier Monaten nur unzureichenden Schutz aufbauen, weshalb eine Impfung bei Welpen unter vier Monaten meist zu einer weiteren Tollwutimpfung führt. Daher handhaben manche Hundehalter die Sache so, dass sie ihre Hunde erst nach abgeschlossenem Zahnwechsel mit einem Einfachimpfstoff gegen Tollwut impfen lassen. Die Auffrischung erfolgt dann nach drei Jahren.

Ob sie nötig ist oder nicht, erübrigt sich in diesem Fall, weil das Einschläfern eines Hundes ohne gültige Tollwutimpfung u. U. gerichtlich angeordnet werden kann, wenn der Hund – aus welchem Grund auch immer, also auch wenn er provoziert wurde oder sich nur wehrte – irgendwann einmal zuschnappen sollte.

Achtung: Tollwutimpfung nur noch alle drei bzw. vier Jahre

Viele Tollwutimpfstoffe besitzen offiziell eine Impfschutzdauer von bis zu drei, bei Katzen bis zu vier Jahren. Tierärzte jedoch, die Sie schliesslich mindestens einmal jährlich in ihrer Praxis begrüssen möchten, tragen in den Impfpass allzu gerne nur einen einjährigen Impfschutz ein.

Für den Tierhalter heisst es hier also, vor der Tollwutimpfung – am besten telefonisch – zwei Dinge abzuklären: Hat der betreffende Tierarzt den gewünschten drei- oder vierjährigen Impfstoff vorrätig (wenn nein, kann er ihn bestellen?) und ist er bereit, die drei- bzw. vierjährige Schutzdauer auch in den Pass einzutragen.

 

Natur-Steinsalz in der Mühle


 

Ernährung

Was dürfen Hunde nicht essen? Eine kurze Übersicht

 Bevor wir gleich ausführlich über gefährliche Lebensmittel und Stoffe sprechen, hier eine kurze Übersicht über typische Lebensmittel, die giftig oder schädlich für Hunde sind.


Was ist giftig für Hunde?

Hunde haben sich der menschlichen Ernährung mit der Zeit etwas angepasst. So können viele Hunderassen heutzutage stärkehaltige Lebensmittel weitaus besser vertragen als ihre Vorfahren, die Wölfe. Das liegt daran, dass Menschen sie über Jahrhunderte lang mit Speiseresten gefüttert haben. Evolutionäre Anpassung erweist sich schließlich als großer Vorteil.

Dennoch können wir nicht einfach davon ausgehen: Was für uns gut und gesund ist, kann auch unseren geliebten Doggos nicht schaden. Es gibt zwar jede Menge erlaubte Lebensmittel für Hunde. Aber: Unsere treuen Fellnasen weisen im Vergleich zum Menschen einen andersartigen Stoffwechsel auf. Daraus ergibt sich die folgende 

„Pfoten-weg-Liste“ für unsere Hunde.

Alkohol

Das Genussmittel ist pures Gift für Hunde. Lebensgefahr besteht vor allem bei hochprozentigen Spirituosen – hier reicht bereits eine kleine Menge aus, um eine Alkoholvergiftung auszulösen. 

Auch etwas Bier, Weinschorle und Co. schaden der Leber des Hundes – daher sollte der Hund niemals in Kontakt mit Alkohol kommen.

 

 Avocado

Im Fruchtfleisch und vor allem im Avocadokern ist das für Hunde giftige Persin enthalten. Dieser Stoff führt beim Vierbeiner unter anderem zu einer Schädigung des Herzmuskels und im schlimmsten Fall zum Tod. Daher dürfen Hunde keine Avocados essen!

Außerdem besteht beim Verzehr des Kerns Erstickungsgefahr. Die Avocado ist auch aufgrund ihres hohen Fettgehalts für Hunde völlig ungeeignet.

Fettiges Essen

Frittiertes oder in Fett schwimmende Speisen rufen für gewöhnlich Magen-Darm-Probleme in allen möglichen Facetten wie Bauchschmerzen, Durchfall und Co. hervor. 

Darüber hinaus steigt mit dem Verzehr von fettreichem Essen das Risiko einer Pankreatitis. Bei regelmäßigen Gelüsten ist Übergewicht beim Hund vorprogrammiert.

Kakao/Schokolade

Schon kleine Mengen dunkler Schokolade oder reines Kakaopulver sind für Hunde hochgradig giftig. Grund dafür ist der enthaltene Inhaltsstoff Theobromin. Hunde können diesen Stoff nur äußerst langsam abbauen. 

Bereits 20 mg Theobromin pro Kilogramm sind gefährlich. Es kann zu Symptomen wie Erbrechen und Zittern oder gar zu Bewusstlosigkeit und dem Tod kommen. Auch, wenn Milchschokolade weniger Theobromin enthält, sollte der Hund unter keinen Umständen Schokolade als Snack bekommen.

Knoblauch, Zwiebel, Bärlauch und Schnittlauch

Der Übeltäter bei diesen gängigen Lebensmitteln ist ein Inhaltsstoff namens Alliin. Hunde reagieren nach einem Verzehr mit Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, verblassten Schleimhäuten und erhöhten Atem- und Herzfrequenzen. 

Knoblauch, Zwiebel und Co. stecken oft auch in Fertiggerichten. Die giftigen Lebensmittel sind nicht nur roh, sondern auch als Pulver, gebraten oder getrocknet für Hunde gefährlich. 

Knochen

Als wertvoller Kalzium-Lieferant spielen Knochen vor allem beim Barfen eine zentrale Rolle. Aber auch als Beschäftigung für zwischendurch bekommt ein Hund gelegentlich einen Knochen angeboten. 

Wenn eine Hühnerkeule aber erhitzt wird – zum Beispiel in der Mikrowelle oder auf dem Grill – ändert sich die Zellstruktur der Knochen. Er wird elastisch, kann splittern und somit ein hohes Verletzungsrisiko für den Hund darstellen. Wie du Knochen an Hunde richtig fütterst, erfährst du hier.

Koffein

Egal, ob Kaffee, Kakao, Energy-Drinks oder Tee: Der Hund sollte von jeder Koffeinquelle ferngehalten werden. Koffein ist für unsere Vierbeiner reines Gift. Unbehandelt endet der Verzehr einer hohen Menge fast immer tödlich. 

Die anregend wirkende Substanz erhöht den Blutdruck und zieht in vielen Fällen eine Herzrhythmusstörung oder gar einen komatösen Zustand und den Tod mit sich. 

Macadamia Nuss

Für Hunde eignet sich nur eine kleine Auswahl an Nüssen zum Verzehr und die Macadamia Nuss zählt auf keinen Fall dazu. Bereits vier Nüsse können bei einem mittelgroßen Vierbeiner zu Lähmungen, Krämpfen, Leberschäden und Störungen des Bewegungsapparats führen. 

Diese Nuss ist besonders giftig für Hunde: Unbehandelt führt der Verzehr von Macadamia Nüssen zum Tod des Hundes. 

Milchprodukte

Milch und Milchprodukte wie Käse und Joghurt sind zwar nicht giftig für Hunde, aber oft unverträglich. Wie bei uns Hoomans kann die enthaltene Laktose für ordentlich Bauchgrummeln sorgen. 

Auch viele Hunde entwickeln nach ihrer Welpenzeit eine Laktoseintoleranz. Diese Nahrungsunverträglichkeit von Milchzucker ergibt in der Natur insofern Sinn, dass erwachsene Hunde keine Muttermilch mehr benötigen. Ist Dein Liebling jetzt aber ein Käseliebhaber oder steht er auf Naturjoghurt? Keine Sorge, solange er wenig bekommt und keine Probleme zeigt, muss er nicht darauf verzichten. 

Muskatnuss

Das beliebte Gewürz ist für unsere Hunde höchst giftig. Die Ursache für die toxische Wirkung sind die Inhaltsstoffe Safrol, Myristicin und Elemicin

Leider reichen schon winzige Mengen Muskatnuss aus, um das Nervensystem des Hundes anzugreifen. Symptome wie Zittern, Krampfanfälle und Erbrechen sind charakteristisch nach dem Verzehr. Ohne Behandlung kann der Tod durch eine Atemlähmung eintreten. 

Nachtschattengewächse

Tomaten, Auberginen, Paprika und Kartoffeln enthalten den für Hunde giftigen Stoff Solanin. Vor allem hohe Mengen an unreifem und rohem Nachtschattengewächs können zu einer ernstzunehmenden Gefahr werden. Im Worst Case löst der Verzehr sogar einen Atem- oder Herzstillstand aus. 

Gekochte Kartoffeln sind für den Hund aber völlig unbedenklich. Wenn der Doggo eine kleine, reife Tomate gegessen hat oder aus Versehen etwas milde Paprika, wird er in der Regel keine Symptome zeigen. 

Nikotin

Noch ein Grund mehr, mit dem Rauchen aufzuhören: Nikotin ist für Hunde extrem giftig. Loser Tabak, Zigaretten, Aschenbecher, E-Zigarettenflüssigkeit sowie Nikotinkaugummis und -pflaster im Haus stellen eine Gefahr für die geliebten Vierbeiner dar. 

Falls der Vierbeiner auf die Idee kommt, eine der Nikotinquellen zu verzehren, kann das schnell tödliche Folgen haben. Zu den typischen Symptomen zählen unter anderem Erbrechen, starkes Zittern, Hyperthermie und Herzrasen.  

Obstkerne von Steinfrüchten

Das Fruchtfleisch von Pflaumen, Aprikosen, Mirabellen, Pfirsichen und Kirschen ist per se nicht giftig für den Hund – gefährlich sind die Kerne. Diese enthalten für den Hund toxische Cyanverbindungen wie Cyanide und Blausäure.

Beim Verzehr gelangen die Giftstoffe in den Organismus und führen unter anderem zu neurologischen Störungen. Sei daher auch auf Streuwiesen vorsichtig und achte darauf, dass Dein Liebling keine Steinfrüchte vertilgt.

Rhabarber

Das Sommergemüse enthält einen hohen Anteil an Oxalsäure. Dieser Stoff hemmt die Kalziumaufnahme. Verzehrt der Hund nun regelmäßig Rhabarber, steuert er womöglich auf einen Kalziummangel hin.  

Zudem sind Rhabarberblätter für Hunde giftig und eine zu hohe Menge des sauren Gemüseart kann zu Magenverstimmungen, blutigem Durchfall oder gar lebensbedrohlichen Symptomen führen.

Rohe Eier

Vor allem bei Hoomans, die sich für das Barfen als Ernährungsform entscheiden, sehen wir im Hundenapf öfter mal ein Hühnerei. Ein komplettes rohes Ei ist allerdings tabu, denn das Eiklar und der darin enthaltene Stoff Avidin kann beim Hund einen gefährlichen Biotinmangel befeuern.

Falls Du den rohen Eidotter in den Hundenapf gibst, achte bitte immer auf absolute Frische und eine gute Lagerung. Ansonsten haben Salmonellen leichtes Spiel.

Wenn Du Eierschale zu Pulver verarbeitest und in den Napf gibst, solltest Du sie vorher immer abkochen. Auf diese Weise verhinderst Du, dass Dein Liebling gesundheitsschädigende Bakterien aus dem Hühnerkot aufnimmt. 

Rohe Hülsenfrüchte

In der Liste der verbotenen Lebensmittel für Hunde reihen sich rohe Hülsenfrüchte ein. In Kichererbsen, Roten Linsen und Bohnen steckt das giftige Protein Phasin. Die Aufnahme führt zu einer Schädigung der Darmschleimhaut und bringt die Darmflora aus dem Gleichgewicht. 

Beim längeren Kochen (etwa 20 Minuten bei über 100° C) wird Phasin jedoch zersetzt – dann können Hülsenfrüchte nicht mehr giftig sein, aber dafür bei einigen Doggos Blähungen verursachen.

Rohes Schweinefleisch

Im Schweinefleisch kann das Aujeszky-Virus enthalten sein. Zwar besteht eine Anzeigepflicht und in den deutschen Betrieben kommt der Erreger schon seit längerer Zeit nicht mehr vor. Aus Sicherheitsgründen sollte der Doggo dennoch kein rohes oder nicht ausreichend gegartes Schweinefleisch (auch Wildschwein) bekommen. 

Bei der Aujeszkyschen Krankheit handelt es sich um eine für Hunde immer tödlich verlaufende Viruserkrankung. Schon ein Tag nach der Infektion kann der Tod eintreten!

Salz

Hohe Mengen an Salz kommen vor allem in Fertiggerichten wie Tiefkühlpizza vor. Solche Produkte sind für uns Menschen ungesund und für Hunde sogar ausnahmslos tabu. 

Vor allem für Vierbeiner mit einer Nieren- oder Herzschwäche stellt der Konsum von Salz eine hohe Belastung dar, da sie das Gewürz nur schlecht abbauen können. Symptome wie Zittern, Krampfanfälle und Erbrechen sind die üblichen Folgen von zu hohem Salzkonsum beim Hund.

 

Scharfe Gewürze

Scharfe Gewürze wie Pfeffer, Curry oder Chili haben nichts im Hundenapf verloren. All das reizt unnötig die Magenschleimhaut und führt zu Erbrechen, erhöhtem Durst, Bauchschmerzen und Durchfall. 

Übrigens: Auch eine Portion Senf (egal, ob Dijon-, Tafel- oder Bayerischer Senf) kann auf den Hund höchst unverträglich wirken. 

Walnüsse

Walnüsse

die der Hund draußen beim Gassi gehen aufspürt, können von dem Schimmelpilz Penicillium crustosum befallen sein. Dieser Pilz enthält ein Mykotoxin namens Roquefort C, das für Menschen unbedenklich ist. 

Hohe Mengen führen beim Hund hingegen zu einem anaphylaktischen Schock und letztendlich zum Tod. Wie Kastanien sind auch Walnüsse zudem eine Ursache für einen Darmverschluss. 

 

Weintrauben

Egal, ob rote oder grüne Trauben, Rosinen und mit oder ohne Kerne: Diese Obstart solltest Du von Deinem Hund immer fernhalten. Nicht wenige Hunde entwickeln nach dem Verzehr ein Nierenversagen und sterben, wenn sie keine schnelle medizinische Behandlung erhalten. Warum einige Vierbeiner so stark auf Weintrauben reagieren, ist bis heute wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt

Bitte bedenke: Rosinen weisen eine höhere Konzentration auf. Nussmischungen mit den getrockneten Trauben auf dem Tisch können somit schnell zu einer tödlichen Gefahr werden. 

 

Xylit

Was ist noch giftig für Hunde? Xylit, oder auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist eine ernstzunehmende Gefahr für Hunde. Falls Du diese Alternative für gewöhnlichen Zucker zu Hause hast, bewahre sie fest verschlossen und außer Reichweite Deines Hundes auf. 

Bereits eine kleine Menge des Süßungsmittels führt beim Hund dazu, dass Insulin ausgeschüttet wird, der Blutzuckerspiegel herabfällt und Schäden in der Leber entstehen. Kurzum: Xylit kann für Hunde schnell zu einer tödlichen Gefahr werden.

 

Zitrusfrüchte

Früchte mit einem hohen Zitronensäuregehalt wecken bei den meisten Hunden 0,0 % Interesse. Das ist auch gut so! Denn Zitronen, Limetten, Grapefruits können die Verdauung von Hunden ziemlich durcheinander bringen. Die ätherischen Öle in der Schale sind für Hunde sogar giftig. 

Wenn Dein Liebling zu den wenigen Hunden zählt, der sich an eine Zitrusfrucht heran traut, werden ihn danach Bauchschmerzen, Durchfall und Co. das Leben schwer machen. Zitrusfrüchte mit weniger Säure, wie zum Beispiel Mandarinen und Orangen, sind für viele Hunde hingegen verträglich.

Giftige Pflanzen

 

In der Natur, im heimischen Garten und sogar in Deiner Wohnung gibt es eine Vielzahl giftiger Pflanzen, die eine echte Bedrohung für deinen Hund darstellen können. Dazu gehören einige gängige Pflanzen wie Fingerhut, Maiglöckchen, Wiesenbärenklau, Hortensien, Efeu, Orchideen und Azaleen. In unserem Ratgeberartikel erfährst Du alles über giftige Pflanzen für Hunde. Das Allerwichtigste ist: Dein Welpe oder Junghund muss lernen, dass Pflanzen nicht angeknabbert werden, egal welche. 

Hund hat giftiges Lebensmittel gegessen: Das ist im Notfall zu tun!

  • Besteht der Verdacht, dass der Hund giftige Substanzen in einer bedenklichen Menge zu sich zugenommen hat? Dann handle sofort und warte nicht bis zum Eintritt möglicher Symptome ab.
  • Der Verzehr von giftigen Lebensmitteln ist ein tiermedizinischer Notfall, bei dem keine Zeit zu verlieren ist.
  • Rufe daher umgehend die nächstgelegene Tierarztpraxis oder Notfallklinik an und kündige Deinen Besuch an. So kann sich das Personal optimal auf den Notfall vorbereiten. Frage am Telefon, ob es sinnvoll ist, Deinem Hund schon zu Hause etwas zu geben (z.B. Aktivkohle zu Bindung von Giftstoffen) oder ob dies besser vermieden werden sollte.
  • Liegt der Verzehr noch nicht lange zurück, kann das Tierarztpersonal einige lebensrettende Maßnahmen einleiten. Darunter zählen die Behandlung mit Brech- und Durchfallmittel, Einläufen, Magenspülungen oder Mittel, die das Gift im Körper binden.

Kräuter für Hunde: 

Die volle grüne Kraft der Natur entdecken

Seit Jahrhunderten setzen wir Menschen auf frische (Heil-)Kräuter in der Küche zur Verfeinerung unserer Speisen, aber auch bei der natürlichen Linderung verschiedener gesundheitlicher Beschwerden und Schmerzen. Kräuter sind eine echte Geheimzutat und sorgen mit der ganzen Kraft der Natur für mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Sie lassen sich ganz einfach im heimischen Garten oder auf dem Balkon anbauen und sind durch ihren einzigartig frischen Geruch gleichzeitig eine herrliche Aromatherapie!

Auch im Rahmen einer gesunden und ausgewogenen Hundeernährung werden Kräuter immer beliebter, denn sie stecken voller natürlicher Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Für die Gesundheit Deines Vierbeiners spielen die grünen Pflanzen also eine wichtige Rolle und sind eine ideale tägliche Futterergänzung.

Welche Kräuter für Hunde?

Welche Kräuter sind für Hunde geeignet?

Welche Kräuter für Hunde am besten geeignet sind, lässt sich gar nicht kurz und knapp beantworten: Es gibt viele verschiedene Kräuter, die der Gesundheit des Vierbeiners sehr guttun, aber ebenso gibt es Kräuter, die nicht im Futternapf landen dürfen.

Viele Hundebesitzer unterliegen dem Irrtum, dass die eigene Fellnase dieselben Kräuter verträgt und liebt, die man selbst gerne in der Küche verwendet und die einem selbst schmecken. Doch nicht alle Kräuter sind für Hunde in gleichem Maße gut geeignet und können im schlimmsten Fall sogar giftig für die Vierbeiner sein.


Heilpflanzen für Hunde: Welche Kräuter dürfen verfüttert werden?

Folgende Kräuter gelten für Vierbeiner als besonders gesund und können somit bedenkenlos als tägliche Futterergänzung verwendet werden:

 

Kurkuma (Gelbwurzel) für Hunde

Aufgrund der intensiven Gelbfärbung wird diese Wurzelknolle auch als „Gelbwurzel“, „gelber Ingwer“ oder „Safranwurzel“ genannt. Kurkuma gehört zur Gattung der Ingwergewächse und wächst vor allem in südasiatischen Raum.

Schon seit vielen Jahrtausenden wird Kurkuma als Heilpflanze verwendet. Sie hat eine antibakterielle und antiseptische Wirkung und unterstützt vor allem auch die Prävention von Durchfallbeschwerden und Bauchschmerzen. Aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung der Knolle wird Kurkuma auch gerne bei Arthritis eingesetzt. Vor allem für ältere Vierbeiner kann Kurkuma hilfreich sein: Das gemahlene Kurkumapulver oder die frisch geriebene Knolle kann unter das reguläre Futter gemischt werden. Bei 1 kg Körpergewicht Deines Hundes sollten maximal 15 - 20 mg Kurkuma pro Tag verabreicht werden.

Kurkuma für Hunde

Petersilie für Hunde

Petersilie gehört zu den bekanntesten und zugleich beliebtesten Küchenkräutern. Die kleinen gefiederten Blättchen punkten nicht nur mit ihrem einzigartigen Frischegeschmack, sondern sind auch sehr gesund. Ganz egal ob getrocknet oder als frische Kräuterpflanze: Petersilie enthält viele wertvolle Antioxidantien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Wohlbefinden Deines Felllieblings fördern. Bei der Dosierung von Petersilie gilt die Faustregel: Maximal ein Teelöffel frische oder getrocknete Petersilie pro Tag für einen großen Hund (über 25 kg Körpergewicht).

Petersilie ist harntreibend und hat somit eine positive Wirkung auf die Nieren und die Harnblase. Auch zur Linderung von Bauschmerzbeschwerden kann die Petersilie eingesetzt werden.

Aufgepasst: Bei Hündinnen, die trächtig sind, sollte man besonders vorsichtig sein, denn die Petersilie kann wehenfördernd wirken und somit eine Frühgeburt herbeiführen. Auch der Milchfluss der Hündin kann später nachteilig beeinflusst werden.

Löwenzahn für Hunde

Löwenzahn gehört zu den wirksamsten Heilkräutern, denn es versorgt den Vierbeiner mit vielen wichtigen Nährstoffen. So enthält Löwenzahn wichtige Mineral-, Gerb- und Bitterstoffe, die eine entgiftende und auch eine verdauungsfördernde Wirkung haben.

Darüber hinaus stecken in Löwenzahnkraut viele gesunde Vitamine, die den ganzen Organismus Deines Hundes stärken.

Löwenzahn kann getrocknet oder frisch verfüttert werden. Bei größeren Hunden bitte maximal einen Teelöffel Löwenzahn pro Tag füttern.

Fenchel für Hunde

Fenchel enthält viel Folsäure und Vitamin C sowie andere wertvolle Nährstoffe. Das Heilkraut beruhigt den Magen-Darm-Trakt und ist somit vor allem für Hunde mit einem sensiblen Magen optimal geeignet. Doch auch Hunde, die noch im Wachstum sind, profitieren von der Kraft dieser vitaminreichen Knolle.

Besonders wertvoll sind auch die ätherischen Öle, die im Fenchel enthalten sind, denn sie sorgen für eine gute Mundhygiene beim Hund.

Gerade bei Schleimhautreizungen und Erkältungen ist Fenchel übrigens ein absoluter Klassiker für Fellnasen.

Du kannst Deinem Hund sowohl die Fenchelknolle als auch das Fenchelkraut roh oder gekocht füttern. Auch Fencheltee dürfen Hunde trinken.

 

Kamille für Hunde

Kamille wirkt zum einen krampflösend und zum anderen entzündungshemmend und wird daher besonders gerne bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Auch bei Fellproblemen und Allergien bringt die Kamille innerhalb weniger Tage sichtbar und spürbar Besserung, so beispielsweise als Wickel oder Tupfer.

Kamille verschafft auch bei Entzündungen im Mundraum des Vierbeiners eine wohltuende Linderung. Kamille wird beim Hund in der Regel als Kamillentee angewendet.

Rosmarin für Hunde

Dieses aromatische Kraut enthält viele Antioxidantien, Kalzium sowie Vitamin B6 – alles Nährstoffe, die für eine gesunde Gehirnleistung des Vierbeiners sehr wichtig sind. Zudem hat das mediterrane Kraut eine anregende Wirkung und kann somit sehr gut bei Appetitlosigkeit sowie bei Erschöpfung eingesetzt werden. Es kann frisch, getrocknet oder als Tee angeboten werden.

 

Aufgepasst: Hunde, die unter Epilepsie leiden, sollten keineswegs mit Rosmarin gefüttert werden. Die grundsätzlich positiven anregenden Inhaltsstoffe wie etwa die ätherischen Öle können die Krampfanfälle begünstigen.

Salbei für Hunde

In Salbei stecken gesunde Bitterstoffe, die anregend auf die Gallenblase sowie die Darmfunktionen wirken. Im Magen Deines Hundes wird die Bildung von Verdauungssäften gefördert und auf diese Weise kann dieses Heilkraut die Fettverdauung erleichtern und Blähungen mindern.

Auch für die Mundhygiene ist Salbei sehr wertvoll: Gereizte Schleimhäute werden beruhigt und dank der enthaltenen ätherischen Öle wird das Bakterienwachstum gehemmt. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass Dein Vierbeiner nicht mehr unter Mundgeruch leidet. Bei größeren Hunden bitte maximal einen Teelöffel Salbei (frisch oder getrocknet) pro Tag füttern.

Beispiele für geeignete Kräuter für Hunde

Basilikum für Hunde

Auch in diesem Heilkraut stecken jede Menge ätherische Öle mit einer verdauungsfördernden Wirkung. Basilikum hilft vor allem gegen einen Blähbauch bei Deinem Vierbeiner.

Basilikum enthält zudem viele Antioxidantien und ist somit ein wichtiger Helfer gegen schädliche freie Radikale. Hierbei handelt es sich um aggressive Sauerstoffverbindungen, die zum Beispiel während verschiedener körperinterner Stoffwechselprozesse gebildet werden und die Zellen schädigen können. Dementsprechend unterstützt Basilikum die Zellgesundheit Deines Vierbeiners.

Basilikum kann auch bei Entzündungen und Schmerzbeschwerden wie zum Beispiel bei Arthritis hilfreich sein. Basilikum sollte frisch verfüttert werden. Hunde mit rund 20 kg Körpergewicht dürfen einen halben Teelöffel Basilikum am Tag essen.

Ginseng für Hunde

Diese Heilpflanze wird schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze verwendet. Der Ginseng wird auch „Anti-Stress-Wurzel“ genannt, denn die Pflanze soll vor allem die Nervenstärke und die Stressresistenz bei Vierbeinern stärken.

In diesem Heilkraut stecken sogenannte Saponine, medizinisch wirksame Inhaltsstoffe. Auch eine hohe Mineralstoff- und Vitaminkonzentration steckt in der Ginseng-Wurzel.

Ginseng soll das Immunsystem des Hundes stärken und wertvolle Energie liefern. Auch die Konzentrationsfähigkeit und die Herzgesundheit des Hundes können durch diese Heilwurzel gekräftigt werden, indem der Blutdruck auf natürliche Art stabilisiert wird. Ginseng wird getrocknet als Pulver angeboten sollte nur in sehr geringen Mengen und nicht über einen längeren Zeitraum verfüttert werden.

Bockshornklee für Hunde

Auch hierbei handelt es sich um eine berühmte Heilpflanze. So unterstützen die grob gepulverten Bockshornkleesamen die Blutbildung beim Hund und verbessern gleichzeitig die Haar- und Hautfunktionen. Auch das Immunsystem wird gestärkt.

In Bockshornklee stecken die Vitamine A und D, ebenso Phosphor. Auch Cholin ist ein Inhaltsstoff dieser Pflanze, der eine Leberverfettung vorbeugt und die Stoffwechselprozesse positiv beeinflusst.

Darüber hinaus wirkt Bockshornklee appetitanregend und zugleich entzündungshemmend. Kleine Hunde dürfen maximal 3 g Bockshornkleesamen pro Tag bekommen, große Hunde maximal 5 g.

Koriander für Hunde

Dieses Kraut schmeckt den meisten Vierbeinern in der Tat sehr gut. Die Pflanze ist hilfreich bei bakteriellen Infektionen und punktet mit einem hohen Antioxidantien-Anteil. Koriander soll den Blutzuckerspiegel natürlich regulieren können und zudem Deinen Hund dabei unterstützen, Kalzium aufzunehmen. Bei der Dosierung von Koriander gilt die Faustregel: Maximal ein Teelöffel frischen oder getrockneten Koriander pro Tag für einen großen Hund (über 25 kg Körpergewicht).

Minze für Hunde Minze 

kann gegen Übelkeitsbeschwerden, Blähungen und Magenverstimmungen beim Hund zum Einsatz kommen. In der aromatischen Pflanze steckt auch jede Menge gesunder Antioxidantien, die für einen frischen Atem sorgen.

 

Doch aufgepasst: Sparsam verfüttern - Minze kann in zu großen Mengen zu Leber- und Nierenproblemen beim Vierbeiner führen! Minze kann getrocknet oder frisch verfüttert werden. Bei mittelgroßen Hunden bitte maximal einen halben Teelöffel Minze pro Tag füttern.

Oregano für Hunde

Aus unserer Küche ist dieses herrliche mediterrane Kraut gar nicht mehr wegzudenken und auch für Vierbeiner ist es sehr gesund. Oregano kann zur Linderung von Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Blähungen verfüttert werden.

Darüber hinaus kann Oregano Bronchial- und Hustenbeschwerden lindern. Oregano kann getrocknet oder frisch verfüttert werden. Auch hier gilt: Große Hunde dürfen maximal einen Teelöffel pro Tag bekommen. 

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